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Nach einem sehr bewegten und bewegenden Jahr sind wir bereits wieder in der Adventszeit angelangt.
Vieles hat sich in diesem Jahr ereignet, von dem ich Ihnen später hier berichten will.

 

Vorab aber nur kurz das Programm für die nächsten Tage:

An den folgenden Samstagen werde ich im Atelier in Zetzwil weilen:

09.12.2017

16.12.2017

23.12.2017

 

 

Es erwartet Sie eine grosse Auswahl an Taschen, Tischwäsche, Tüechli, Halstücher und Stolen sowie allerlei Nützliches und Schönes - selbstverständlich alles von Hand auf meinen Webstühlen angefertigt. Gerne zeige ich Ihnen wie die Stücke entstehen - vom Grundmaterial bis zum fertigen Gewebe - und berate ich Sie in der Auswahl der Materialien und Farben für Ihre ganz persönlichen Einzelanfertigungen.

 

Ich würde mich freuen, Sie bei mir auf einen Besuch zum Schauen, Stöbern, Fachsimpeln, Aussuchen.... begrüssen zu dürfen!

 

Ihre Madeleine Siegenthaler

 

... und wieder geht ein Jahr voller Ereignisse seinem Ende entgegen - Zeit, zurück zu schauen und das Erreichte in einer Ausstellung zusammenzufassen.

Gemeinsam mit Beatrice Baumer lade ich Sie zur diesjährigen Atelierausstellung in Zetzwil ein.

Die genauen Daten entnehmen Sie bite dem Flyer (anklicken für den Download).

Nun ist es also soweit. Meine Kollegin ist im Südatelier eingezogen und ich habe mich in das Nordatelier zurückgezogen. Es ist schön, nicht mehr allein zu arbeiten, sondern jemanden zu haben, mit dem man sich austauschen kann. Wie oft sieht jemand anders die Probleme, die sich uns stellen, in einem ganz andern Licht und kann uns so weiter helfen. Ich freue mich darauf, neben und mit Bea zu arbeiten und zu sehen, wie ihre Krippenfiguren Schwarzenberg entstehen.

Mir selber hat Krankheit wieder einmal alle Pläne über den Haufen geworfen. Doch nun geht es besser und ich freue mich wieder auf den geregelten Alltag. Junge Frauen kommen nun ins Atelier um sich ein Babytragtuch nach ihren Vorstellungen zu weben. Ich finde das wunderschön und bedaure es fast ein wenig, dass wir das noch nicht kannten, als unsere Kinder klein waren.

Ich selber beschäftige mich weiter mit crimp cloth, bin jedoch noch immer im „Probierstadium“. Ja, ich habe das Weben in den letzten Wochen vermisst – doch nun sollte es wieder besser werden!

Es ist warm und die Sonne scheint. – So habe ich das letzte Monatsblatt im November begonnen – und es gilt auch für diesmal, obwohl ein halbes Jahr vergangen ist. Vieles ist während der letzten Zeit gelaufen. Krankheit hat mich etwas aus der Bahn geworfen, doch nun geht es wieder aufwärts und ich bin mit neuem Elan an meinen Webstühlen tätig. Kurse laufen und ich bin am Erarbeiten neuer Techniken. Crimp cloth ist etwas, das mich je länger je mehr fasziniert. Es sind unglaublich viele verschiedenartige Fältchen-Gewebe möglich und ich bin immer noch am Ausprobieren. So ein feines elastisches Faltengewebe nach dem Dämpfen in den Händen zu halten, auseinanderzuziehen und zu sehen wie es nach dem Loslassen wieder zusammenspringt ist einfach faszinierend. Und das alles ohne elastisches Garn.

Intensiv habe ich mich auch mit der Reformbindung auseinandergesetzt. Da ich gesundheitshalber in unserer Weiterbildungswoche in Norddeutschland nicht dabei sein konnte, habe ich mich zu Hause mit demselben Thema beschäftigt. Die Arbeiten meiner Webfreundinnen waren wunderschön geworden. Da sie zusammen entstanden, hatten sie auch vielerlei Ähnlichkeiten. Zusammen weben heisst ja auch, einander beeinflussen und inspirieren. Und siehe da, ich bin irgendwie anders an das Thema herangegangen als sie, ihre Muster sind anders als meine – und das finde ich besonders spannend und inspirierend.

Und nun bin ich wieder einmal mehr im Atelier mit Räumen beschäftigt, ziehe mich auf einen Raum zurück und gebe den anderen weiter. Doch mehr davon ein ander Mal.

Dies ist das Thema, mit dem ich mich im Moment beschäftige, da eine Praxisbegleitungsgruppe es als Work-Shop gewünscht hat. Da suche ich in meiner Literatur, blättere Webhefte durch – und sehe alsbald auch in der Wirklichkeit, in meinem Alltag viele Streifenmuster. Es geht über all die Buchrücken im Gestell zu den Lamellenstoren und, und, und …. Streifen haben etwas Faszinierendes an sich. Sie wirken durch ihren Rhythmus und durch die farbliche Gestaltung. Oft empfinden wir die Streifen als vorherrschendes Muster – doch dieselbe Wirkung kann auch durch die Wirkung der Zwischenräume entstehen. Allein in einer Farbe, d.h. in schwarz – weiss, ist es möglich, eine Vielzahl von verschiedenen Streifenmustern zu gestalten. Hier ist es der Rhythmus, der vor allem wirkt. Die Breite der einzelnen Streifen, ihr Abstand voneinander, ihre Gruppierungen … dies allein ergibt schon unzählige Gestaltungsmöglichkeiten. Und wenn dann noch die Farbe dazu kommt, sind es viele mehr. Allein ein einziges Muster, in immer wieder anderer Farbzusammenstellung, wirkt jedes Mal total anders. Ich merke, wie mich dieses Thema immer stärker fasziniert, spielt es doch auch in meinen eigenen Webentwürfen eine grosse Rolle. Streifen und Karos sind die häufigsten Musterungen bei handgewobenen Textilien, ergeben sie sich doch aus der Grundstruktur fast von selbst. Sie ergeben sich auch bei einfarbigen Geweben wenn wir mit verschiedenen Materialien in einer einzigen Farbe arbeiten. Farbliche Streifen – strukturelle Streifen – und auch optische Streifen, wenn die Sonne durch die halboffenen Lamellenstoren auf mein Pult fällt

Und schon wieder liegt unsere Woche auf Aland hinter uns. Wir fünf Frauen aus vier Ländern (Deutschland, Aland, Schweden und Schweiz) haben uns wieder intensiv mit einem Thema beschäftigt. Jede von uns hat sich eine Ikat-Kette abgebunden, welche wir mitgebracht hatten. Es war ds erste Mal, dass ich mich mit dieser Tätigkeit beschäftigte. Es brauacht Vorstellungsvermögen und einen grossen zeitlichen Aufwand. Die abgebundene Kette liegt nun hier und wartet darauf, dass ich sie färbe. Es werden voraussichtlich jedoch noch einige Wochen vergehen, bis ich dazu kommen werde. Im Moment haben die Kurse bei mir im Atelier Priorität.

Da das Wetter mitspielte konnten wir uns draussen einrichten, so dass jede von uns den Platz fand um an der ganzen Kette zu arbeiten. Das Abbinden ist eine knifflicge Tätigkeit – besonders wenn die Finger nicht mehr ganz so wollen wie sie sollten. Doch wir nahmen nun alle eine Kette mit nach Hause, welche nur noch Farbe braucht – und anschliessen die Zeit, um alle Abbindungen zu lösen. Erst dann wird sich zeigen ob unser Werk gekungen ist und wir unsere Vorsellung in die Realität umsetzen konnten.

Daneben blieb uns noch Zeit, uns mit dem Bandweben mit Karten zu beschäftuigen. Dabei hatte die Double Face Technik von Staudigel Priorität. Leider kamen nicht alle gut damit zurecht. Es benötigt viel Konzentration und Ruhe, denn allzu leicht schleichen sich Fehler ein, welche sehr schwieirig wieder auszumerzen sind. Ich kann nicht ganz verstehen, dass diese Technik im Internet für Anfänger angegeben wird.

Und nun bin ich schon wieder mitten im Alltag – doch meine Gedanken weilen noch oft auf Bergö!!

Nach einem sehr bewegten und bewegenden Jahr sind wir bereits wieder in der Adventszeit angelangt.
Vieles hat sich in diesem Jahr ereignet, von dem ich Ihnen später hier berichten will.

 

Vorab aber nur kurz das Programm für die nächsten Tage:

An den folgenden Samstagen werde ich im Atelier in Zetzwil weilen:

09.12.2017

16.12.2017

23.12.2017

 

 

Es erwartet Sie eine grosse Auswahl an Taschen, Tischwäsche, Tüechli, Halstücher und Stolen sowie allerlei Nützliches und Schönes - selbstverständlich alles von Hand auf meinen Webstühlen angefertigt. Gerne zeige ich Ihnen wie die Stücke entstehen - vom Grundmaterial bis zum fertigen Gewebe - und berate ich Sie in der Auswahl der Materialien und Farben für Ihre ganz persönlichen Einzelanfertigungen.

 

Ich würde mich freuen, Sie bei mir auf einen Besuch zum Schauen, Stöbern, Fachsimpeln, Aussuchen.... begrüssen zu dürfen!

 

Ihre Madeleine Siegenthaler

 

... und wieder geht ein Jahr voller Ereignisse seinem Ende entgegen - Zeit, zurück zu schauen und das Erreichte in einer Ausstellung zusammenzufassen.

Gemeinsam mit Beatrice Baumer lade ich Sie zur diesjährigen Atelierausstellung in Zetzwil ein.

Die genauen Daten entnehmen Sie bite dem Flyer (anklicken für den Download).

Nun ist es also soweit. Meine Kollegin ist im Südatelier eingezogen und ich habe mich in das Nordatelier zurückgezogen. Es ist schön, nicht mehr allein zu arbeiten, sondern jemanden zu haben, mit dem man sich austauschen kann. Wie oft sieht jemand anders die Probleme, die sich uns stellen, in einem ganz andern Licht und kann uns so weiter helfen. Ich freue mich darauf, neben und mit Bea zu arbeiten und zu sehen, wie ihre Krippenfiguren Schwarzenberg entstehen.

Mir selber hat Krankheit wieder einmal alle Pläne über den Haufen geworfen. Doch nun geht es besser und ich freue mich wieder auf den geregelten Alltag. Junge Frauen kommen nun ins Atelier um sich ein Babytragtuch nach ihren Vorstellungen zu weben. Ich finde das wunderschön und bedaure es fast ein wenig, dass wir das noch nicht kannten, als unsere Kinder klein waren.

Ich selber beschäftige mich weiter mit crimp cloth, bin jedoch noch immer im „Probierstadium“. Ja, ich habe das Weben in den letzten Wochen vermisst – doch nun sollte es wieder besser werden!

Es ist warm und die Sonne scheint. – So habe ich das letzte Monatsblatt im November begonnen – und es gilt auch für diesmal, obwohl ein halbes Jahr vergangen ist. Vieles ist während der letzten Zeit gelaufen. Krankheit hat mich etwas aus der Bahn geworfen, doch nun geht es wieder aufwärts und ich bin mit neuem Elan an meinen Webstühlen tätig. Kurse laufen und ich bin am Erarbeiten neuer Techniken. Crimp cloth ist etwas, das mich je länger je mehr fasziniert. Es sind unglaublich viele verschiedenartige Fältchen-Gewebe möglich und ich bin immer noch am Ausprobieren. So ein feines elastisches Faltengewebe nach dem Dämpfen in den Händen zu halten, auseinanderzuziehen und zu sehen wie es nach dem Loslassen wieder zusammenspringt ist einfach faszinierend. Und das alles ohne elastisches Garn.

Intensiv habe ich mich auch mit der Reformbindung auseinandergesetzt. Da ich gesundheitshalber in unserer Weiterbildungswoche in Norddeutschland nicht dabei sein konnte, habe ich mich zu Hause mit demselben Thema beschäftigt. Die Arbeiten meiner Webfreundinnen waren wunderschön geworden. Da sie zusammen entstanden, hatten sie auch vielerlei Ähnlichkeiten. Zusammen weben heisst ja auch, einander beeinflussen und inspirieren. Und siehe da, ich bin irgendwie anders an das Thema herangegangen als sie, ihre Muster sind anders als meine – und das finde ich besonders spannend und inspirierend.

Und nun bin ich wieder einmal mehr im Atelier mit Räumen beschäftigt, ziehe mich auf einen Raum zurück und gebe den anderen weiter. Doch mehr davon ein ander Mal.

Dies ist das Thema, mit dem ich mich im Moment beschäftige, da eine Praxisbegleitungsgruppe es als Work-Shop gewünscht hat. Da suche ich in meiner Literatur, blättere Webhefte durch – und sehe alsbald auch in der Wirklichkeit, in meinem Alltag viele Streifenmuster. Es geht über all die Buchrücken im Gestell zu den Lamellenstoren und, und, und …. Streifen haben etwas Faszinierendes an sich. Sie wirken durch ihren Rhythmus und durch die farbliche Gestaltung. Oft empfinden wir die Streifen als vorherrschendes Muster – doch dieselbe Wirkung kann auch durch die Wirkung der Zwischenräume entstehen. Allein in einer Farbe, d.h. in schwarz – weiss, ist es möglich, eine Vielzahl von verschiedenen Streifenmustern zu gestalten. Hier ist es der Rhythmus, der vor allem wirkt. Die Breite der einzelnen Streifen, ihr Abstand voneinander, ihre Gruppierungen … dies allein ergibt schon unzählige Gestaltungsmöglichkeiten. Und wenn dann noch die Farbe dazu kommt, sind es viele mehr. Allein ein einziges Muster, in immer wieder anderer Farbzusammenstellung, wirkt jedes Mal total anders. Ich merke, wie mich dieses Thema immer stärker fasziniert, spielt es doch auch in meinen eigenen Webentwürfen eine grosse Rolle. Streifen und Karos sind die häufigsten Musterungen bei handgewobenen Textilien, ergeben sie sich doch aus der Grundstruktur fast von selbst. Sie ergeben sich auch bei einfarbigen Geweben wenn wir mit verschiedenen Materialien in einer einzigen Farbe arbeiten. Farbliche Streifen – strukturelle Streifen – und auch optische Streifen, wenn die Sonne durch die halboffenen Lamellenstoren auf mein Pult fällt

Und schon wieder liegt unsere Woche auf Aland hinter uns. Wir fünf Frauen aus vier Ländern (Deutschland, Aland, Schweden und Schweiz) haben uns wieder intensiv mit einem Thema beschäftigt. Jede von uns hat sich eine Ikat-Kette abgebunden, welche wir mitgebracht hatten. Es war ds erste Mal, dass ich mich mit dieser Tätigkeit beschäftigte. Es brauacht Vorstellungsvermögen und einen grossen zeitlichen Aufwand. Die abgebundene Kette liegt nun hier und wartet darauf, dass ich sie färbe. Es werden voraussichtlich jedoch noch einige Wochen vergehen, bis ich dazu kommen werde. Im Moment haben die Kurse bei mir im Atelier Priorität.

Da das Wetter mitspielte konnten wir uns draussen einrichten, so dass jede von uns den Platz fand um an der ganzen Kette zu arbeiten. Das Abbinden ist eine knifflicge Tätigkeit – besonders wenn die Finger nicht mehr ganz so wollen wie sie sollten. Doch wir nahmen nun alle eine Kette mit nach Hause, welche nur noch Farbe braucht – und anschliessen die Zeit, um alle Abbindungen zu lösen. Erst dann wird sich zeigen ob unser Werk gekungen ist und wir unsere Vorsellung in die Realität umsetzen konnten.

Daneben blieb uns noch Zeit, uns mit dem Bandweben mit Karten zu beschäftuigen. Dabei hatte die Double Face Technik von Staudigel Priorität. Leider kamen nicht alle gut damit zurecht. Es benötigt viel Konzentration und Ruhe, denn allzu leicht schleichen sich Fehler ein, welche sehr schwieirig wieder auszumerzen sind. Ich kann nicht ganz verstehen, dass diese Technik im Internet für Anfänger angegeben wird.

Und nun bin ich schon wieder mitten im Alltag – doch meine Gedanken weilen noch oft auf Bergö!!