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Nach einem Jahr des Wechsels und der Veränderung blicken wir bereits wieder auf die Adventszeit.

Auch dieses Jahr führe ich die mittlerweile zur Tradition ewordenen Tage der offenen Tür durch. Die Daten finden Sie gleich unten in der Tabelle.

Cornelia Holdener wird mit ihren Filzkreationen zu Gast sein und damit eine schöne Ergänzung zu all den verschiedenen handgewobenen Gegenständen einbringen

Kommen Sie vorbei - Cornelia und ich freuen uns auf Ihren Besuch!

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Tage der offenen Tür:

Freitag 29. Nov. 15.00 – 19.00
Samstag 30. Nov. 10.00 – 17.00
Sonntag 1. Dez. 11.00 – 15.00
     

Die Atelier-Ausstellung ist ferner jeweils Freitag und Samstag vor den Adventssonntagen geöffnet.

Und: Ich bin auch gerne ausserhalb dieser Termine für Sie da. Rufen Sie mich einfach an, dann können wir einen Termin vereinbaren (079 363 83 21)

 

Nun ist es also soweit. Meine Kollegin ist im Südatelier eingezogen und ich habe mich in das Nordatelier zurückgezogen. Es ist schön, nicht mehr allein zu arbeiten, sondern jemanden zu haben, mit dem man sich austauschen kann. Wie oft sieht jemand anders die Probleme, die sich uns stellen, in einem ganz andern Licht und kann uns so weiter helfen. Ich freue mich darauf, neben und mit Bea zu arbeiten und zu sehen, wie ihre Krippenfiguren Schwarzenberg entstehen.

Mir selber hat Krankheit wieder einmal alle Pläne über den Haufen geworfen. Doch nun geht es besser und ich freue mich wieder auf den geregelten Alltag. Junge Frauen kommen nun ins Atelier um sich ein Babytragtuch nach ihren Vorstellungen zu weben. Ich finde das wunderschön und bedaure es fast ein wenig, dass wir das noch nicht kannten, als unsere Kinder klein waren.

Ich selber beschäftige mich weiter mit crimp cloth, bin jedoch noch immer im „Probierstadium“. Ja, ich habe das Weben in den letzten Wochen vermisst – doch nun sollte es wieder besser werden!

Es ist warm und die Sonne scheint. – So habe ich das letzte Monatsblatt im November begonnen – und es gilt auch für diesmal, obwohl ein halbes Jahr vergangen ist. Vieles ist während der letzten Zeit gelaufen. Krankheit hat mich etwas aus der Bahn geworfen, doch nun geht es wieder aufwärts und ich bin mit neuem Elan an meinen Webstühlen tätig. Kurse laufen und ich bin am Erarbeiten neuer Techniken. Crimp cloth ist etwas, das mich je länger je mehr fasziniert. Es sind unglaublich viele verschiedenartige Fältchen-Gewebe möglich und ich bin immer noch am Ausprobieren. So ein feines elastisches Faltengewebe nach dem Dämpfen in den Händen zu halten, auseinanderzuziehen und zu sehen wie es nach dem Loslassen wieder zusammenspringt ist einfach faszinierend. Und das alles ohne elastisches Garn.

Intensiv habe ich mich auch mit der Reformbindung auseinandergesetzt. Da ich gesundheitshalber in unserer Weiterbildungswoche in Norddeutschland nicht dabei sein konnte, habe ich mich zu Hause mit demselben Thema beschäftigt. Die Arbeiten meiner Webfreundinnen waren wunderschön geworden. Da sie zusammen entstanden, hatten sie auch vielerlei Ähnlichkeiten. Zusammen weben heisst ja auch, einander beeinflussen und inspirieren. Und siehe da, ich bin irgendwie anders an das Thema herangegangen als sie, ihre Muster sind anders als meine – und das finde ich besonders spannend und inspirierend.

Und nun bin ich wieder einmal mehr im Atelier mit Räumen beschäftigt, ziehe mich auf einen Raum zurück und gebe den anderen weiter. Doch mehr davon ein ander Mal.

Dies ist das Thema, mit dem ich mich im Moment beschäftige, da eine Praxisbegleitungsgruppe es als Work-Shop gewünscht hat. Da suche ich in meiner Literatur, blättere Webhefte durch – und sehe alsbald auch in der Wirklichkeit, in meinem Alltag viele Streifenmuster. Es geht über all die Buchrücken im Gestell zu den Lamellenstoren und, und, und …. Streifen haben etwas Faszinierendes an sich. Sie wirken durch ihren Rhythmus und durch die farbliche Gestaltung. Oft empfinden wir die Streifen als vorherrschendes Muster – doch dieselbe Wirkung kann auch durch die Wirkung der Zwischenräume entstehen. Allein in einer Farbe, d.h. in schwarz – weiss, ist es möglich, eine Vielzahl von verschiedenen Streifenmustern zu gestalten. Hier ist es der Rhythmus, der vor allem wirkt. Die Breite der einzelnen Streifen, ihr Abstand voneinander, ihre Gruppierungen … dies allein ergibt schon unzählige Gestaltungsmöglichkeiten. Und wenn dann noch die Farbe dazu kommt, sind es viele mehr. Allein ein einziges Muster, in immer wieder anderer Farbzusammenstellung, wirkt jedes Mal total anders. Ich merke, wie mich dieses Thema immer stärker fasziniert, spielt es doch auch in meinen eigenen Webentwürfen eine grosse Rolle. Streifen und Karos sind die häufigsten Musterungen bei handgewobenen Textilien, ergeben sie sich doch aus der Grundstruktur fast von selbst. Sie ergeben sich auch bei einfarbigen Geweben wenn wir mit verschiedenen Materialien in einer einzigen Farbe arbeiten. Farbliche Streifen – strukturelle Streifen – und auch optische Streifen, wenn die Sonne durch die halboffenen Lamellenstoren auf mein Pult fällt

Atelier:
Brühlgartenstrasse 552
 
5732 Zetzwil
Email:
kontakt@handwebatelier.ch
Tel:
+41 62 771 77 17
Mobile:
+41 79 363 83 21

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Postadresse:
Zaugweg 10
 
5712 Beinwil am See